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Am 31. Oktober ist Reformationstag! Aber wieso? Der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther wollte mit einem „Thesenanschlag“ am 31.Oktober 1517 in Wittenberg eine Diskussion über Reformen in der katholischen Kirche in Gang setzen. Das misslang – aber die Reformation und die Gründung der evangelischen Kirche begann. Denn Luther hatte in der Bibel Gottes lebendiges, kraftvolles Wort für sein Leben, die Kirche und die Welt entdeckt. So entstand eine neue Kirche. Die Welt wurde anders. Aus dem Mönch Luther wurde ein Familienvater. Martin Luther bewegte die Welt, weil er sich den Worten der Bibel stellte und Gott mit aller Konsequenz folgen wollte.

Ganz im Sinne Luthers erklärt im Roman "Die Jerominkinder" von Ernst Wiechert (1887 - 1950) ein Vater seinem Jungen:
"In der Schule werden sie dir sagen, dass es Kaiser und Könige sind, die die Welt bewegen. Aber du musst das nicht glauben. Sie werfen Steine ins Wasser, aber sie schöpfen es nicht. Sie verbrennen, aber es bleibt nur Asche unter ihren Füßen, nicht Kohle. Christus hat die Welt bewegt und viele nach ihm. Er hat Blinde geheilt und Tote auferweckt. Er hat die Herzen bewegt. Und wer die Herzen bewegt, bewegt die Welt."

Und die Reformationsbrötchen? Sie erinnern an das Wappen Luthers. Dazu schrieb er 1530: "Das erste sollte ein Kreuz sein. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Die weiße Rose soll anzeigen, dass der Glaube Freude, Trost und Friede gibt. Das himmelfarbene Feld soll ein Anfang sein der himmlischen Freude. Und der goldene Ring erinnert, dass solche Seligkeit im Himmel ewig währt…“

Die Reformationsbrötchen bilden Luthers Wappen „in süßer Form“ nach. Lassen Sie es sich schmecken – und erinnern Sie sich: Jesus Christus bewegt die Welt – und unser Herz!

Impuls von Pfarrer und Seelsorger Thomas Günzel

 

Lutherrose

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ReformationsbrötchenReformationsbrötchen